28.4.15

whistle-blower???

Da ist wohl jemand in den falschen Körper reinkarniert. Was wäre doch Roger für ein schöner Vogel geworden.


22.4.15

Das NachttischBuch

gestern angekommen - heute aufgeschlagen















Who is Ian McEwan?

21.4.15

Das Dienstags-Bonmot

"Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren."

(Karl-Choupette Lagerfeld)

© unknown

photo of the day


20.4.15

Das Montagszitat

Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage.

Joe E. Lewis


12.4.15

WINDSCHIEF B30

Da wir Knausgårds STERBEN sehr besonders fanden, entschlossen wir uns das Buch nächstes Mal vertiefend in größerer Runde noch mal zu besprechen. Es soll hier im Blog deshalb nichts Wichtiges vorweggenommen werden. 


Das sind die Vorschläge zum nächsten Treffen:

A.B. 
Arno Geiger - Der alte König in seinem Exil


M.Ml.
W.G. Sebald - Austerlitz


R.W.
Milena Michiko Flašar - Ich nannte ihn Krawatte


P.P.
Fjodor M.Dostojewski - Traum eines lächerlichen Menschen



Und der Gewinner ist:

Fjodor M.Dostojewski - Traum eines lächerlichen Menschen

und auf Bitten aller Karl-Ove Knausgårds - Sterben


























Zum nächsten Treffen am 08.Mai um 19:00 bitte wieder ein Buch aus dem Blog aussuchen.


Das Bonmot des Abends war:

form phallus function (dieses Niveau zog sich hartnäckig durch den ganzen Abend)

6.4.15

2.4.15

Photo of the day

John Malkovich as ...
photo and © by Sandro Miller


Literaturzitat am Donnerstag

"Die Zeit entzieht in der Regel den meisten Dingen ihr Gift und macht sie harmlos." - Mister Aufziehvogel.

Haruki Murakami

1.4.15

Coles Phillips - Reading by the bookshelf (1915)


Clarence Coles Phillips (1880 - 1927) American artist and illustrator creator of the "fadeaway girls."

28.3.15

tiny stories

don't forget to create one tiny story today



16.3.15

WINDSCHIEF 29

Madame Sinclair was hatten Sie vor? 

Wollten Sie eine Biografie schreiben? Sollte es ein Geschichtsbuch werden? Über ihren Mann wollten sie wohl nicht schreiben - gut so - aber über ihren Großvater, der ein interessanter Mensch war. Sie reißen viel an, vertiefen wenig. Wir erfahren in Anekdoten etwas über die Zeitgenossen ihres Großvaters. Wichtige berühmte Maler und deren Frauen. Aber leider bleibt es meist bei Belanglosigkeiten. Liebevoll gelingt es ihnen zu beschreiben, wie sie als Kind mit ihrer Großmutter durch New York spazieren. Doch möchten wir mehr über diese tränenreiche Zeit erfahren, wie es in Paris, in New York oder Berlin zugegangen ist. Wenn wir das wollen, dann müssen wir wohl oder übel auf andere Bücher zurückgreifen, die mehr zu sagen wissen, als Anekdoten.

Wir vergeben drei von zehn möglichen Punkten. 



M. Ml. 
Byung-Chul Han - Die Agonie des Eros


M. Sch. - Joker
Hiromi Kawakami - Am Meer ist es wärmer


J. K. - Joker
Karl-Ove Knausgård - Sterben
(ein sehr schöner Bericht über den Autor)

P. P.
Philip Roth - Den entfesselte Zuckerman


A. B.
Gaito Gasdanow - Ein Abend bei Claire


R .W.
Pitigrilli - Kokain


C. K.
Mirko Bonné - Nie mehr Nacht


Und für alle anderen, die auch nach dem Wort Meer in ihren Literaturlisten suchen - hier die sehnsuchtsbeschwichtigende Musik dazu:

Charles Trenet - La Mer





Na, wenn schon auf Zadie Smith Knausgårds Bücher wie Crack wirken... haben wir uns getraut und trotz seiner vielen Buchseiten (AUSNAHME!) - ihn zum Gewinner gekürt. 

für das nächste Treffen am 10. April um 19:00 

Ort: bekannt 
TeilnehmerInnen: friends of WINDSCHIEF



KARL OVE KNAUSGÅRD - STERBEN



























BITTE BEACHTEN: für das Treffen am 08. Mai bitte ein bereits vorgeschlagenes Buch aus dem Blog aussuchen. 

9.3.15

8ter März

GESTERN - INTERNATIONALER FRAUENTAG

© J. Howard Miller


8.3.15

Ich glaube, man sollte überhaupt

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? Damit es uns glücklich macht, wie Du schreibst? Mein Gott, glücklich wären wir eben auch, wenn wir keine Bücher hätten, und solche Bücher, die uns glücklich machen, könnten wir zur Not selber schreiben. Wir brauchen aber die Bücher, die auf uns wirken wie ein Unglück, das uns sehr schmerzt, wie der Tod eines, den wir lieber hatten als uns, wie wenn wir in Wälder verstoßen würden, von allen Menschen weg, wie ein Selbstmord, ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. Das glaube ich.

(Franz Kafka)

28.2.15

Leonard Nimoy

"Trauern Sie nicht um mich, es war eine logische Entscheidung. Das Wohl von Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen oder eines Einzelnen. Ich war es und ich werde es immer sein, Ihr Freund. Leben Sie lange und in Frieden."
(Spock)





















Trotzdem trauern wir. Jetzt ist Spock bei den Sternen. 
Live there long and prosper, dear Mr. Spock. 

25.2.15

Zitat am Mittwoch



(SZ vom 25.02.15)
Wer ist Brendan Simms? Einer der Mitbegründer von Project for Democratic Union.

21.2.15

and i'm feeling good

Wie wir alle wissen, besteht das JedenTagLeben vorwiegend aus dem Aneinanderreihen von Kleinscheiss. Und da die letzte Woche voll davon war, wundert es mich selbst mit welchem Text ich heute morgen in meinem Kopf aufwachte:

it's a new dawn
it's a new day
it's a new life



Euch allen einen schönen Tag.

AND - THANK you Nina Simone - what a gift

16.2.15

WINDSCHIEF 28

Mit Ich und Kaminski hat sich Kehlmann wohl in die Popfraktion der Literatur geschrieben. Alles andere als leichtfüßig kamen die ersten 50 Seiten daher. Man musste es schon bis zum Roadmovie aushalten. Das Buch nimmt Fahrt auf als sich Kaminski und Zöllner zu Kaminskis grosser Liebe auf den Weg machen. Ab da wird es interessant. Sebastian Zöllner ein Schnösel, der weh tut. Ein unangenehmer Loser bei dem man auch Mitleid entwickeln könnte. Könnte. Aber nichts davon geschieht. Aber Kaminski selbst ... ist auch nicht gerade der nette Alte. 

Zöllner ist nirgends willkommen. Nicht bei Kaminski und auch nicht bei uns. 

J. K. 
Gaito Gasdanow - Ein Abend bei Claire

M. Sch.
Almudena Grandes - Der Feind meines Vaters

P. P.
Joseph Brodsky - Ufer der Verlorenen

R. W. 
Ludwig Hohl - Nächtlicher Weg

M.Ml.
Anne Sinclair - Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?

gewonnen hat: 

Anne Sinclar - Lieber Picasso, wo bleiben meine Harlekine?


























nächstes Treffen - Freitag der 13te März - hoffentlich gesund und vollzählig - mit tollen Vorschlägen im Gepäck

9.2.15

too short

If a book is well written i always find it too short.
(Jane Austen)

13.1.15

Windschief B27

Als Sherwood Anderson Geschichten einer fiktiven Stadt und ihrer Bewohner schrieb, bediente er sich, für die Zeit um 1915 eines ungewöhnlichen Tons. Die Charaktere der erfundenen Stadt Winesburg sind düster, schräg, lupenrein und universell. Obwohl wir alle das Buch gerne lasen, war es uns nicht möglich gewesen, alle Personen, die darin vorkamen, zu einer ganzen Geschichte zu verflechten. Aber das tat der Qualität keinen Abbruch. Zum Schluß stellten wir fest, dass wir das Buch in jeweils verschiedenen Übersetzungen hatten und verglichen manche Passagen. Resultat: Es gefiel uns immer noch.

Fazit: Das Buch besitzt alle Qualitäten eines Liebhabermodells.


Die Empfehlungen zum nächsten Treffen


C.K. 
Angelika Klüssendorf - April

M.Ml.
Daniel Kehlmann - Ich und Kaminski

P.P.
Volder Weidermann - Ostende

R.W.
Gertrude Stein - Drei Leben



Das Gewinnerbuch ist: 




























AUFGEPASST - WICHTIG - STATUTENÄNDERUNG für 2015

Da 2015 viele Feiertage auf den ersten Freitag im Monat fallen, entschlossen wir uns die Windschiefentreffen auf den zweiten Freitag im Monat zu verlegen. Uhrzeit und Ort - wie gehabt.

Deshalb sehen wir uns am Freitag den 13ten Februar wieder. 


Satz des Abends:

I am because my little dog knows me.(Gertrude Stein)
DANK an M.Ml. dafür



Miss Steins little dog



verziehen ... aber nicht vergessen


9.1.15

Das wöchentliche Zitat

"Eine Li___________nie ist ein Punkt, der spazieren geht."
(Paul Klee)

8.1.15

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©DaveBrownToons for The Independent

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8.12.14

7.12.14

WINDSCHIEF B26

Was dem einen schrecklich, ist dem anderen amüsant. 

Gut geschrieben und wunderbar beobachtet. Davids Sarkasmus in allen Ehren - aber das Thema nicht interessant. Wer möchte schon auf einem Kreuzfahrtschiff sein? Ja, manche vielleicht, aber was wenn nicht? Weshalb sollte man dann ein ganzes Buch darüber lesen? Uns fehlte eine Handlung. Immer war das Wissen des Autors um die traurige Seite des Lebens zwischen den Zeilen lesbar. Amüsant war es trotzdem immer wieder, aber in Zukunft ... geht es auch ohne dieses Buch. 
Verzeihung - ich muss korrigieren. Es gab auch zwei in unserem Kreise, die es verschlungen haben und es sehr unterhaltsam fanden - siehe ganz oben. 

Und hier sind sie - die Vorschläge zum nächsten Treffen 
!!!!!!! bitte die Änderung beachten !!!!!!!! am 09.Januar 2015
(AUSNAHMSWEISE)


A.B.
Katja Petrowskaja - Vielleicht Esther

R.W. 
Fjodor Michailowitsch Dostojewski - Traum eines lächerlichen Menschen

C.K.
Sherwood Anderson - Winesburg, Ohio

M.Ml.
Maeve Brennan - Mr. und Mrs. Dendron

M.Sch. P.P. M.Ma. haben bezahlt (wir und sie wissen warum - ab 2015 wird der Betrag dieser Ablasszahlung erhöht)


bis zum nächsten Jahr lesen wir:

Sherwood Anderson - Winesburg, Ohio






23.11.14

now i know


(© unknown)

10.11.14

Stravinskys - Le Sacre du Printemps

1913 wurde es aufgeführt und zu einem unvergesslichen Skandal 



WINDSCHIEF die Fünfundzwanzigste feierte Silber

Mit seinem Buch hat uns Florian Illies auf einen Spaziergang durch das Jahr 1913 geschickt. Es sind die letzten 12 Monate bevor die Welt vom ersten Weltkrieg versengt wird. Wir folgen den altbekannten und unbekannten Protagonisten und bekommen Einblicke auf ihre Werke und in ihre Schlafzimmer. Es geht um Literatur, Musik, Wissenschaft, Kunst. Aber auch um Liebe, Hass, Kokoschka explodiert vor Eifersucht und nicht zuletzt um etliche anderen Gebrechen. Auch geht es über das Leben selbst und seine verschiedenen Arten der Neurasthenie.

Uns hat das Buch zum Nachdenken, Nachschlagen, Nachlesen inspiriert. Wer war noch mal Else Lasker-Schüler? Welches Blau hatten Franz Marcs Pferde? Waren die letzten Worte, die Jung an Freud schrieb tatsächlich: Der Rest ist Schweigen? 
Der Sommer des Jahrhunderts 1913 frischte die Erinnerung auf und machte Lust auf mehr. Mehr der Kunst, der Musik und der Liebe – aber Vorsicht - denn „letztendlich geht es doch immer nur um die Röcke“.

Ein sehr schöner Abend ist es gewesen. 

Eingeschenkt und nachgeschenkt wird wieder am 05. Dezember 2014

Ort: bekannt 
Zeit: c.t. 19 Uhr




Aber da wäre noch etwas - die Vorschläge zum nächsten Treffen


P.P.: Philipp Blom - Der taumelnde Kontinent

M. Ml.: Ulf Miehe - Lilly Berlin

C. K.: David Foster Wallace - Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich 

A. B.: Maxim Leo - Haltet Euer Herz bereit

R. W.: Aaron James - Arschlöcher eine Theorie

M. Sch.: Wilhelm Genazino - Bei Regen im Saal

M. Ma.: William Shakespeare - Wie es euch gefällt

A. K.: Patrick Modiano - Sonntage im August

Ch. H.: Christoph Ransmayr - Atlas eines ängstlichen Mannes 


und entschieden haben wir uns für: 


David Foster Wallace 
Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich