21.6.18

MONSIEUR SARTRE

"If you're lonely when you're alone, you're in bad company."


(J. P. Sartre)

8.6.18

DER JUNI

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.


Die Kirschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.


Aus Gras wird Heu. Aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.


Es wird und war. Es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und, weil's zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.


Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist's bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.


Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.


Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.


Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob's Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.


(Erich Kästner)

FREITAGSBILD

© RU

4.6.18

WINDSCHIEF B61

Um welches Buch ging es am 01. Juni?



Über den Autor selbst:

Ein in Palo Alto, Kalifornien, USA - lebender, schreibender, praktizierender Psychiater und Psychotherapeut.  



Kurz zusammengefasst:
Das Buch beinhaltet Fallgeschichten aus Yaloms jahrzehntelanger Praxis als Pyschotherapeut.

Warum sollte man das Buch lesen?
Wenn man mehr über die Arbeit eines Therapeuten erfahren möchte und Interesse an Menschen hat, die versuchen den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen, indem sie sich auf den oft so schmerzhaften Pfad einer Psychotherapie begeben.

Zitat des Autors:
"Ich arbeite nicht gerne mit Patienten, die verliebt sind. Vielleicht ist es Neid. Auch ich sehne mich nach dem Zauber der Verliebtheit. Vielleicht weil Verliebtheit und Psychotherapie im Grunde unvereinbar sind. Der gute Therapeut bekämpft die Dunkelheit und und sucht Erleuchtung, während die romantische Liebe alles verklärt und genauer Prüfung nicht standhält. Ich hasse es, der Henker der Liebe zu sein."
Unser Fazit:
Ein Buch, das in den Abgrund der menschlichen Seele blicken lässt. Gekonnt konstruiert und gewusst wie man als Autor Spannung und Interesse erzeugt.
"Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."
(Nietzsche) 


Aus folgenden Vorschlägen

P.P.

R.W.

S.B.
Rebeccas Töchter - Dylan Thomas

D.E.

K.M.


fiel letztendlich unsere Entscheidung auf ... TATAAAAAAA

Philip Roth - Verschwörung gegen Amerika



Nächstes Treffen - nach der Sommerpause - ist am 

07. September
Ort: bekannt
Zeit: 19:00 c.t.

10.5.18

WIR VERGESSEN NICHT

Heute am 10. Mai 1933 - also vor 85 Jahren - begannen die Bücherverbrennungen in Deutschland.

GEDENKTAFEL BEBELPLATZ IN BERLIN


Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.
(Heinrich Heine)

Liste verbotener AutorInnen.

8.5.18

WINDSCHIEF B60

Das Buch vom 04. Mai

Die Kehrseite des Himmels - aus dem Russischen übersetzt von Ganna-Maria Braungardt.




















Warum sollte man das Buch lesen? 
Weil es tatsächlich immer wieder den heiligen Kram des Lebens offenbart. 

Über die Autorin:
Ljudmila Jewgenewna Ulitzkaja ist 75 Jahre alt und eine der bekanntesten, russischen Schriftstellerinnen heute. Bevor sie zu schreiben begann, arbeitete sie als Biologin (Genetikerin). Ulitzkaja lebt in Moskau. 

Kurz zusammengefasst:
40 verschiedene Texte zu persönlichen Themen aus Ulitzkajas Leben. Aber eines haben sie immer gemeinsam - das Politische. Auch wenn es um Liebe und Tod geht.

Atmosphäre:
lebensklug und ehrlich

Erste Geschichte - der Anfang 
Meine große Anhänglichkeit an Dinge - an ihre Geschichte, ihre Herkunft, Ihre Geburt und ihren Tod - ließ mich in eine Karton alles sammeln, wovon ich mich schwer trennen konnte:

Und wir? Was dachten wir über dieses Buch? 
Die einzelnen Texte sind durchaus unterschiedlicher Qualität, doch gewähren sie uns viele Einblicke in und Ausblicke auf unser Leben.




zum nächsten Treffen am 01. Juni um 19:00 c.t. 
lesen wir 

Irvin D. Yalom - Die Liebe und ihr Henker

























Zum 01. Juni, kann man, muss aber nicht, ein dickeres Buch vorschlagen - da wir beschlossen haben im Juli und August eine Sommerpause zu machen.

9.4.18

WINDSCHIEF B59

Um welches Buch ging es am 06. April?

Satin Island








Über den Autor Tom McCarthy:

1969 geborener, britischer Künstler und Autor, der in London lebt.
Photo © von Christopher Gabello

Erster Satz:

1.1 In Turin wird das berühmte Grabtuch aufbewahrt, das einen Abdruck der Leiche Christi nach Kreuzigung zeigt: auf dem Rücken liegend, die Hände über dem Geschlecht verschränkt, die Augen geschlossen, der Kopf dornengekrönt.


Kurz zusammengefasst:

U., so der Name des Protagonisten, soll in dem Weltkonzern, wo er als Anthropologe arbeitet, den "Großen Bericht" verfassen. U. selber weiß nicht genau, was er und es soll. Dazwischen wird präzise beobachtet, geredet und gevögelt.

Warum sollte man das Buch lesen?

Wegen eines Satzes wie:
Na ja, und jetzt bin ich kurz davor, die Mutter, die Scheißmutter aller Erfahrungen kennenzulernen - und es wird mir nicht möglich sein, drüber zu berichten! (hier ist das Sterben gemeint)

Atmosphäre:

schwer lesbare Suche nach Bedeutung - allemal ein Abenteuer - wie Tom McCarthy die Welt sieht - speziell


Zitat des Autors:

“Satin Island, like all books, contains hundreds of borrowings, echoes, remixes and straight repetitions. To list them all would take up as much space as the text itself. The critical reader can entertain him- or herself tracking some of them down, if he or she is that way inclined.” 

Unser Fazit:

Es werden immer wieder interessante Themen angefasst, die leider an der Oberfläche zu Eis erstarren. 
Der Kein-Roman verspricht mehr, als er hält - doch immer wieder entdeckt man eine Satzperle.  


Special thanks:
Großes Kompliment an den sowieso sehr besonderen Thomas Melle, der das Buch meisterhaft übersetzte. 


A.B.
James Baldwin - Giovannis Zimmer

R.W.
Ljudmila Ulitzkaja - Die Kehrseite des Himmels

S.B.
Italo Calvino - Herr Palomar

P.P.
Georges Simenon - Maigret und sein Revolver

D.E.
-
C.K.
-
U.J.
-

Die Wahl fiel
auf - Die Kehrseite des Himmels
von - Ljudmila Jewgenjewna Ulitzkaja





unser nächstes Treffen ist am 04. Mai um c.t. 19:00 

26.3.18

MONDAY



Keep the fire burning!

20.3.18

18.3.18

SUNDAY WITH GROUCHO MARX

"Outside of a dog, a book is a man's best friend.
Inside of a dog it's too dark to read."

(Groucho  Marx)

5.3.18

WINDSCHIEF B58

Im Monat Februar lasen wir Michael Köhlmeiers Buch - Der Mann, der Verlorenes wiederfindet 



- und das kam bei unserem Treffen am 02.03. dabei heraus.


















Über den Autor gibt es hier einen Film


Zum Buch - kurz zusammengefasst:

Eine Novelle über das Sterben des Heiligen Antonius


Einige Zeilen daraus:

Sie waren nun weit draußen, wo kein Wasser mehr am Weg entlang verlief. Der Abt trat mit seinen Sandalen die Sträucher nieder und trampelte einen Platz frei, wo sie sich hinsetzen konnten. Hier waren Wackersteine, über die das Moos wuchs; darauf setzten sie sich. In ihren weißen Kutten sahen sie aus wie zwei Schwäne, die sich im Unterholz versteckten, was ihnen aber nicht gelang, denn Schwäne sind auf der Welt, damit alle Welt sie sähe.

Unser Fazit:
kann man sich sparen - Zeitverschwendung - ein Buch, das man nicht verschenken kann

Nun, selten waren wir uns so einig, dass man in diesem Buch gar nichts Interessantes gefunden hat. Es darf uns also ruhig verloren gehen. 


Vorschläge zum nächsten Treffen am 06. April 
Zeit: 19 Uhr c.t.
Ort: bekannt

R.W. 
Rebecca Solnit - Wenn Männer mir die Welt erklären

P.P.
Tom McCarthy - Satin Island

S.B.
Imre Kertész - Roman eines Schicksallosen

C.K.
Richard Russo - Diese alte Sehnsucht

D.E.
Peter Wawerzinek - Ich Dylan Ich

U.J.
Jurek Becker - Amanda herzlos

A.B. 
Isaac B. Singer - Schoscha


Und die Wahl fiel auf: 

TOM McCARTHY - SATIN ISLAND

Bildergebnis für Tom McCarthy - Satin Island

1.3.18

MÄRZ

Der Nachtschnee färbt die Straße blau.
Schwarz wächst der Wald am Weg empor,
streckt kahles Ästewerk hervor 
wie drohende Wehr aus Feindesbau.

Wer hat den feuchten Schnee gehäuft?
Wer hat den Himmel grau verdeckt?
Wer hat den irren Fuß geschreckt,
dass er in lauernde Ängste läuft?

Das ist der März: der drückt und droht.
Das ist die Schwangerschaft der Welt.
Das ist, vom Frühlingsdunst zerspellt,
des Winters röchelnde Sterbensnot. 

(Erich Mühsam )

6.2.18

WINDSCHIEF B57

Um welches Buch ging es am ?

Der Report der Magd

Über die Autorin:

Margaret Atwood, geboren in Ottawa 1939, ist eine kanadische Autorin.


Margaret Atwood 1966





















Kurz zusammengefasst:

In nicht allzu ferner Zukunft. 

Frauen sind unfruchtbar. Die meisten Männer steril. Die Umwelt toxisch. Und dann passiert es, dass mitten in den U.S.A der Präsident von christlichen Fundamentalisten erschossen wird. Der Kongreß wird aufgelöst und es entsteht eine neue Republik Gilead. Ein totalitärer Staat in dem Frauen entrechtet und versklavt werden. Die Frau ist wieder Magd und dem Manne untertan. Doch sind es auch die Frauen, die als Mittäterinnen diesen Staat am Laufen halten müssen. Diejenigen, die noch Kinder bekommen können werden dazu gezwungen, als gebärfähige Nebenfrau zu fungieren. Die Hauptfigur Desfred erzählt uns ihre Geschichte. 

Warum sollte man das Buch lesen?

Margaret Atwoods Sprache ist ein Wurfgeschoss. Prägnant und treffsicher.

Die Autorin selbst: "Mein Buch handelt von Macht und davon, wie sie funktioniert. Die fundamentalistische Rechte ist das Banner unter dem am ehesten sich irgendwelche Leute formieren könnten, die eine solche Machtergreifung anstreben."

Atmosphäre:


Die stets einer drohenden Lebensgefahr.


Zitat aus dem Werk:


Ich  werde mich darum kümmern, sagte Luke. Und weil er darum sagte statt um sie, wusste ich, dass er meinte: Ich werde sie töten. Genau das musst du tun, bevor du tötest, dachte ich: Du musst ein es erschaffen, wo es vorher keines gegeben hat. Das tust du zuerst im Kopf, und dann führst du es aus. So also machen sie es, dachte ich.

    Unser Fazit:

Der Report überzeugte die meisten von uns - bis auf zwei. Selten hat uns ein Buch aber so stark emotional debattieren lassen. Wir fanden die Geschichte spannend, sehr gut entwickelt und die Charaktere ausgefeilt. Prototypen, die in jeder Diktatur vorkommen. Jedenfalls bietet dieses Buch viel politischen Stoff zum Besprechen und Nachdenken und ist bis zur letzten Seite spannend.

P.S. Wir haben uns gefragt warum jemand aus dem Originaltitel The Handmaid's Tale, tale bedeutet wohl Erzählung, einen Report machen musste? Der Report der Magd ist nicht besser oder interessanter als Die Erzählung der Magd. Warum überhaupt verändern? 



Aus Atwoods Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises 2017:


"... als ich ein Kind war und in der Wildnis im Norden Kanadas aufwuchs, fernab von den Dörfern und Ortschaften und Städten, aber ziemlich dicht dran an den Kaninchen und Wölfen. Wenn es dort oben regnete, gab es drei Formen der Beschäftigung: Schreiben, Zeichnen oder Lesen. Unter den Büchern, die ich las, waren die gesammelten Grimms Märchen – mitsamt ausgepickten Augen und rotglühenden Schuhen. Meine Eltern hatten das Buch mit der Post bestellt, und als sie sahen, was drin stand, befürchteten sie, es könne ihre Kinder verderben. Was wohl bei mir der Fall war. Es muss mich in diejenige Richtung verdorben haben, Schriftstellerin zu werden, denn ohne Grimms Märchen – so clever, so fesselnd, so komplex, so gruselig, so vielschichtig, doch stets mit einer Endnote der Hoffnung, die einem das Herz bricht, weil sie so unwahrscheinlich ist, wie hätte ich sonst jemals – Sie ahnen, was jetzt kommt –, wie hätte ich sonst jemals den "Report der Magd" schreiben können?"

Hier ist Atwoods sehr interessante Rede nachzulesen - ganz am Schluß auch als Audiodatei




Die Vorschläge für das nächste Treffen

P.P.

A.P.

U.J.

A.B.

J.K.

C.K.

D.E.

R.W.

S.B.


Die Wahl fiel auf:


























Das nächste Treffen ist am:

2. März um 19:00  c.t. 

Ort ist bekannt

23.1.18

GO ANALOG...HEUTE IST DER TAG DER HANDSCHRIFT

SCHREIB MAL WIEDER EINEN BRIEF MIT DER HAND UND EINEM FÜLLER


File:De Kafka Brief an den Vater 001.jpg
Brief an den Vater - S.1 - Franz Kafka 


11.1.18

UND MANCHMAL...



©RU


"Und manchmal,
während wir so schmerzhaft reifen, dass wir beinahe daran sterben, erhebt sich aus allem, was wir nicht begreifen, ein Gesicht und sieht uns strahlend an." (Rainer Maria Rilke)

9.1.18

WINDSCHIEF B56

Um welches Buch ging es am 05.Januar?

Die Welt des Jan Himilsbach

Über den Autor Jan Himilsbach:




















Geboren 1931 in Mińsk Masowiecki (Polen). 
Himilsbach war Steinmetz, Schriftsteller, Schauspieler - und - etliches mehr. In Polen wurde er durch Piwowskis Filmsatire REJS (Die Dampferfahrt) berühmt. Himilsbach literarisches Werk befasst sich mit Menschen, die ein Nischendasein im Schatten der Gesellschaft führen. Er weiß das düstere und arme Dasein mit viel Humor und Wärme zu beschreiben - und auf einmal wird das, was trist war, bunt. 
Im Winter des Jahres 1988 stirbt Himilsbach als geheimnisumwitterte Kultfigur in Warschau. 

Kurz zusammengefasst:
Autobiographisch gefärbte Erzählungen. 

Warum sollte man das Buch lesen?
Um mehr Erkenntnis und Tiefgang über das Leben zu gewinnen.  

Atmosphäre:
Polen zur Zeit der Faschistenbelagerung. Dicht, düster und kristallklar gezeichnet. 

Unser Fazit:
Ein Buch dessen Geschichten die Leserin durch die Tränen lachen lassen - wenn man's denn aushält. 


Buchvorschläge zum nächsten Treffen:
(Die Sterne bedeuten die abgegebenen Stimmen)

A.B.* 

S.B.

R.W.*

D.E.

P.P.****

K.M.



AND THE WINNER IS:

Margaret Atwood.Der Report der Magd

HIER ist ein Interview mit Margaret Atwood




Nächstes Treffen ist

am: 02. Februar um 19:00 c.t.

3.1.18

REMEMBER - ROSE AUSLÄNDER

"Erbarme dich /
Herr /
meiner Leere /
Schenk mir /
das Wort /
das eine Welt /
erschafft."


(Rose Ausländer)

25.12.17

RUHIGER

"Wenn die stille Zeit vorbei ist, dann wird's auch wieder ruhiger."
(Karl Valentin) 

24.12.17

DIE ALLJÄHRLICHE ANDACHT

HAPPY HOLIDAYS for everybody!!!

18.12.17

14.12.17

5.12.17

WINDSCHIEF B55

Um welches Buch ging es am 01.Dezember?
Was vom Tage übrig blieb

Über den Autor Kazuo Ishiguro:




















Ishiguro kommt im Jahre 1954 in Nagasaki zur Welt. Mit sechs zieht er mit seiner Familie nach England. Er studiert Philosophie und Englisch.

2017 erhält Kazuo Ishiguro den Literaturnobelpreis. 

Mit folgender Begründung


Kurz zusammengefasst:
Die Geschichte eines englischen Butlers, der uns auf einer sechstägigen Fahrt an seinen Erinnerungen teilhaben lässt.

Warum sollte man das Buch lesen?
Um zu lesen wie Dramaturgie gelingt.

Atmosphäre:
dienstbeflissen + pedantisch = tragisch

Einige Sätze aus dem Buch:
"Stevens, fehlt Ihnen etwas?"
"Nein, nein Sir. Alles in Ordnung."
"Es sieht aus, als würden Sie weinen."
Ich lachte, zog ein Taschentuch heraus und fuhr mir rasch damit übers Gesicht.
"Es tut mir leid, Sir. Die Spuren eines anstrengenden Tages." (S.130)

Stevens, der Ich-Erzähler, kurz nachdem er erfährt, dass sein Vater gestorben ist.

Zitat des Autors:
"Typically in my novels the narrator tells a story by remembering, and the memories are colored by this and colored by that. So the whole universe of the novel tends to be framed by the narrator's memories and thoughts."

Unser Fazit:
Auf solider Basis ruhendes, gut ausgeklügeltes und vielschichtiges Werk. 


Buchvorschläge zum nächsten Treffen:
(Die Sterne bedeuten die abgegebenen Stimmen)

A.B. 

S.B.**

R.W.**** (mit Dank an D.K. für diesen Tipp)

U.J.

C.K.

D.E.*

P.P.*

K.M.

J.K.
-


Zum nächsten Treffen im frisch entkorkten 2018 - 

am: 05. Januar um 19:00 c.t. Ort: bekannt - gelesen habend:

Jan Himilsbach - Die Welt des Jan Himilsbach 
Hrsg. Martin Sander