17.8.16

all you need to know about



Im Reprodukt Verlag (hier mit einer kleinen Leseprobe) ist diese Perle erschienen. Illustriert von der Comiclegende Robert Crumb, geschrieben vom David Zane Mairowitz, der auch ganz genau weiß, was er macht. Nicht minder als die beiden Großmeister übersetzte Ursula Grützmacher-Tabori mit Bravour die Geschichte aus dem Amerikanischen.

Über Kafkas Leben - die Kindheit, den Selbsthass, den Vater und - die Frauen.  

Wer mehr über Kafka erfahren will, hat hier genau das richtige Werk vor sich.

“Kafkas Themen wie der Selbsthass, seine Beziehung zu Frauen, die Schuldfrage sind auch meine. Er ist mein Bruder im Geiste.” – Robert Crumb

11.8.16

Ekaterina Panikanovas book paintings

Photo © Ekaterina Panikanova

2.8.16

1.8.16

Der August


Nun hebt das Jahr die Sense hoch
und mäht die Sommertage wie ein Bauer.
Wer sät, muß mähen.
Und wer mäht, muß säen.
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.
Stockrosen stehen hinterm Zaun
in ihren alten, brüchigseidnen Trachten.
Die Sonnenblumen, üppig, blond und braun,
mit Schleiern vorm Gesicht, schaun aus wie Frau'n,
die eine Reise in die Hauptstadt machten.
Wann reisten sie? Bei Tage kaum.
Stets leuchteten sie golden am Stakete.
Wann reisten sie? Vielleicht im Traum?
Nachts, als der Duft vom Lindenbaum
an ihnen abschiedssüß vorüberwehte?
In Büchern liest man groß und breit,
selbst das Unendliche sei nicht unendlich.
Man dreht und wendet Raum und Zeit.
Man ist gescheiter als gescheit, -
das Unverständliche bleibt unverständlich.
Ein Erntewagen schwankt durchs Feld.
Im Garten riecht's nach Minze und Kamille.
Man sieht die Hitze. Und man hört die Stille.
Wie klein ist heut die ganze Welt!
Wie groß und grenzenlos ist die Idylle ...
Nichts bleibt, mein Herz. Bald sagt der Tag Gutnacht.
Sternschnuppen fallen dann, silbern und sacht,
ins Irgendwo, wie Tränen ohne Trauer.
Dann wünsche Deinen Wunsch, doch gib gut acht!
Nichts bleibt, mein Herz. Und alles ist von Dauer.

(Erich Kästner)

die schönsten Bücherräume dieser Welt

Und hier sind sie

11.7.16

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen

und wenn jemand keine Reise tut... der kann was lesen

30.6.16

Siebenmal mein Körper

Robert Gernhardt 















Mein Körper ist ein schutzlos Ding,
wie gut, daß er mich hat.
Ich hülle ihn in Tuch und Garn
und mach ihn täglich satt.
Mein Körper hat es gut bei mir,
ich geb' ihm Brot und Wein.
Er kriegt von beidem nie genug,
und nachher muß er spein.
Mein Körper hält sich nicht an mich,
er tut, was ich nicht darf.
Ich wärme mich an Bild, Wort, Klang,
ihn machen Körper scharf.
Mein Körper macht nur, was er will,
macht Schmutz, Schweiß, Haar und Horn.
Ich wasche und beschneide ihn
von hinten und von vorn.
Mein Körper ist voll Unvernunft,
ist gierig, faul und geil.
Tagtäglich geht er mehr kaputt,
ich mach ihn wieder heil.
Mein Körper kennt nicht Maß noch Dank,
er tut mir manchmal weh.
Ich bring ihn trotzdem übern Berg
und fahr ihn an die See.
Mein Körper ist so unsozial.
Ich rede, er bleibt stumm.
Ich leb ein Leben lang für ihn.
Er bringt mich langsam um.


(Robert Gernhardt 1937-2006)

27.6.16

21.6.16

SOMMER

La Librairie de la Lune

Paris, circa 1931



© Brassaï

17.6.16

16.6.16

Alle jammern über

schlechtes Wetter. Dabei kann für manche genau dieser Umstand der Grund dafür sein Unglaubliches zu erschaffen. Um was es sich genau handelt - ist hier nachzulesen.

Mary Shelley

15.6.16

auf ein paar Worte

„Können wir das All nicht bewegen - bewegen wir doch den Ball.“ (Vergil/Freud)

Klaus Theweleit hier über die rundeste Sache der Welt.

6.6.16

WINDSCHIEF B40

Im Magazin RollingStone schloss Maik Brüggemeyer seine Rezension über Donald Antrims DAS SMARAGDENE LICHT IN DER LUFT mit diesem Satz: "Antrim entdecken heißt, einen neuen Blick auf die Welt finden." 
Ehrlich, wir haben ihn gesucht, sind aber nicht fündig geworden. Bis auf die letzte Geschichte. Da blitzt aus der tiefen Finsternis gleißendes Licht an die Oberfläche. Der Rest ist alles andere als neu. Vielmehr ist er belanglos. Kaputte, leider unsympathische, mit psychotropen Substanzen vollgepumpte Charaktere, die sich in der Stadt, die niemals schläft durch das Leben wasauchimmern. Wir haben das schon besser gelesen. Nun ja, aber J. Eugenides, R. Ford und J. Franzen sparen nicht mit Lobpreisungen und sehen in Antrim einen Meister der Erzählkunst. Auch uns hätte es bestimmt mehr interessiert, wenn die Figuren kontrastreicher wären und die Sprache besser. Aber nur über irgendwelche vom Leben angesengten Großstädter zu lesen - befanden wir als Zeitverschwendung. Schade, dass wir uns bei diesem Treffen so einig waren, denn zu gerne hätten wir eine andere Meinung gehört. 

Der Vorschlag(M.Sch.)und gleichzeitig das Buch zum 01. Juli

Zeit: 19:00 

Ort: noch unbekannt




!!!!! AUGUST - SOMMERPAUSE !!!!!

1.6.16

Norma Jean Baker

b.k.a. (better known as) Marilyn Monroe wäre heute 90 geworden. 

Wir vermissen Sie!

©unknown 



23.5.16

gute Verwendung

für schlechte Bücher

©unknown

15.5.16

Michail Afanassjewitsch Bulgakov

Heute vor genau 125 Jahren am 15. Mai 1891, in Kiew in der Ukraine wurde der Meister geboren. 

© Photo is unknown - Bulgakov















"Manchmal ist die beste Art einen Menschen zugrunde zu richten, ihn sein Schicksal selbst wählen zu lassen."

8.5.16

WINDSCHIEF 39

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es sind der Krächz und Dr. Garin vom Schnee schon fast blind. 

Was war das nun? Scince Fiction? Eine düstere Dystopie? Parabel? Auf jeden Fall ein Höllenritt durch gnadenlose Natur mit ungewissem Ausgang. Der literarisch-apokalyptische Reiter Sorokin schickte uns auf einen märchenhaften und eisigen Trip. Die Geschichte könnte sich in Russland im 19 Jahrhundert zugetragen haben. Könnte aber genauso gut in der Zukunft spielen. Es begegnen uns ein erfrorener Riese, huhngroße Liiliputpferdchen, ein winziges, bösartiges Männchen, das aus einem Fingerhut trinkt und ein paar Dealer mit psychoaktiven Substanzen. Dem bisschen Beischlaf mit der dicken Müllerin durften wir beiwohnen. Am Ende des Buches waren wir erschöpft, so als hätten wir die Reise mit dem Doktor und dem Kutscher gemeinsam gemacht. 

Diese Lektüre wäre nichts für die einsame Insel, aber für die TransSib im Winter allemal. 



Und hier - die handverlesene Auswahl 


M.M.
Donald Antrim - Das smaragdene Licht in der Luft

M.Sch. 
Ronja von Rönne - Wir kommen

J.K.
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis

R.W.
Banana Yoshimoto - Mein Körper weiß alles


C.K. & P.P. hatten keinen Vorschlag und mussten dafür bezahlen



Zum Favoriten wurde: 




Smaragden weiter geht es am:

03. Juni 2016 um 19:00

Ort: bekannt

Top 10 Notes: Fahrenheit 451

29.4.16

das schöne Wort

Schönfärberei

26.4.16

Чернобыль

51° 16′ N, 30° 14′ O

26. April 1986 - Block 4 

Foto © Andrej Krementschouk

22.4.16

Sometimes

it snows in April / Sometimes I feel so bad / Sometimes I wish life was never ending / All good things, they say, never last.

© Cover Story: “Purple Rain,” by Bob Staake

14.4.16

Dankbarkeit

"Ich kann nicht behaupten, ohne Furcht zu sein. Doch mein vorherrschendes Gefühl ist das der Dankbarkeit. Ich habe geliebt und wurde geliebt, ich habe viel bekommen und ein wenig zurückgegeben; ich habe gelesen und ferne Länder bereist und gedacht und geschrieben. Ich hatte Verkehr mit der Welt, den ganz besonderen Verkehr der Schriftsteller und Leser.
Vor allem aber war ich fühlendes Wesen, ein denkendes Tier auf diesem schönen Planeten, und schon das allein war ein wunderbares Privileg und Abenteuer."
Oliver Sacks 

13.4.16

in bed with James Franco



James Franco reads Amie Barrodale's short story "William Wei," from the Paris Review

8.4.16

Heute hat sich das Licht

in mein Treppenhaus verlaufen - 

5.4.16

WINDSCHIEF 38

Harte Kost - die Zinkjungen. Der Inhalt schmerzt. Aber genau so soll es sein, wenn man über den Krieg liest. Nicht nur weil er verwundet, zerfetzt und tötet, sondern weil er sinnlos ist und weil alles, was er hinterlässt kaputt ist. Nichts wird mehr so sein wie vorher. Das zu veranschaulichen gelingt der Autorin mit Bravour. Alexijewitsch entfacht die Bilder des Wahnsinns in unserem Kopf. Ob wir das wollen - steht auf einem anderen Blatt.

Immer wieder Verharren und Innehalten. Keiner von uns las diese Zeitdokumente zügig bis zur letzten Seite. Wir überblätterten, kehrten zurück, blätterten weiter. Schmeckten den Staub und spürten die Hitze - rochen das Unaussprechliche. Am Ende blieb das Gefühl etwas Ungenießbares geschluckt zu haben.

Die Zinkjungen sind ein wichtiges Zeitdokument gegen den Krieg. 

Hochachtung für Ihren Mut und Ihre Kraft Swetlana Alexandrowna.

mehr zum Buch HIER



Die Vorschläge zum nächsten Treffen


A.B. 
Vladimir Sorokin - Der Schneesturm

M.Ml. (hisste die weiße Fahne und bemühte den JOKER)
Alexander Wendt - Du Miststück - Meine Depression und ich

R.W.
Stefan Zweig - Sternstunden der Menschheit

auf den Stefan Zweig-Link klicken und Ihr werdet zu einem Film über den Autor weitergeleitet.

J.K.
Robert Gold - Flieg ich durch die Welt

Hr. Gold hat einige Lesungen in nächster Zeit

C.K.
T.C. Boyle - Hart auf hart

P.P.
James Baldwin - Eine andere Welt 


unsere Entscheidung fiel auf



windschief geht es weiter am 06. Mai um 19:00 - Ort: bekannt

21.3.16

Diese Vermutung

hatte ich schön länger und jetzt bestätigt sie auch Amos Oz. Menschen, die Bücher lesen sind einfach die besseren ... ah findet es selbst heraus. Danke Amos Oz. 

20.3.16

ab heute Frühling

Will dir den Frühling zeigen, der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen und kommt nicht in die Stadt.

(Rilke)


19.3.16

Das Bücherregal eines Kämpfers

Da hat sich aber jemand viel Mühe gemacht. 


Karl Ove Knausgård - Foto uit Volkskrant Magazine 10 okt. 2015

Und hier findet Ihr die Liste mit den zumeist verlinkten Titel - viel Freude beim Suchen 

(P.S. Dank an M.Ml. für den Hinweis)

23.2.16

WINDSCHIEF 37

Gespenstisch klar umschreibt Houellebecq, wie schnell sich die Welt in der man es sich nett und warm eingerichtet, verändern kann. Es sind immer wieder die gleichen Mechanismen. Und obwohl wir denken das Räderwerk zu kennen, wissen wir darüber nur scheinbar etwas, denn ansonsten würde sich das Schreckgespenst - unter anderem auch das des Opportunismus, der das Grausame erst möglich macht - sich nicht stets wiederholen. 

Viel ist über Michel Houellebecqs Unterwerfung geschrieben und gesagt worden.

Deshalb nur noch dies: Wer das Buch noch nicht gelesen, sollte es nachholen. So bestechend einfach und klar. Ob es wichtig ist? Nun ja, vielleicht?! Aber - hoffentlich nicht.


Nächstes Treffen ist am: 04.03.16
Uhrzeit: 19
Ort: bekannt
Buch?: Auch bekannt - (siehe Eintrag vom 09.02.16)

9.2.16

ein Stück unverdauter Geschichte


Afghanistan 1978 - die DVA (Demokratische Volkspartei Afghanistans) eine Partei kommunistischer Prägung - übernimmt die Macht. Sie orientiert sich stark am Modell des Ostblocks und seine Anhänger suchen dort ihre Inspiration. Die angestrebte Säkularisierung missfällt den Mudschahiddins. Einige Staaten, auch die der NATO, füttern die, die den "heiligen Kampf" betreiben politisch, ideologisch und finanziell. Es kommt zum Bürgerkrieg. Die afghanische Führung fürchtet um ihre Macht und bittet die Sowjetunion um Hilfe. Sie wird gewährt. 1979 marschieren die Truppen der Sowjetarmee ein. Neun Jahre wird dieser Krieg, der nicht zu gewinnen ist, dauern. Mit den Panzern fuhr man herein und manch einer wurde in einem Zinksarg herausgefahren. Deshalb nannte man sie Zinkjungen. Alexijewitsch verschafft ihnen, mit erstickender Kraft, Gehör.

"Die Bücher, die ich schreibe, sind Dokumente und Zugleich mein Bild der Zeit. Ich sammle Details und Gefühle nicht nur aus einem einzelnen Menschenleben, sondern aus der ganzen Atmosphäre der Zeit, aus ihrem Raum, ihren Stimmen. Ich erfinde nichts, ich dichte nichts dazu, ich setze das Buch aus dieser Wirklichkeit zusammen." 

(Swetlana Alexijewitsch)


1.2.16

und eine kleine Blume

A portrait of Hans Christian Andersen by Karl Hartmann.
Detail of a portrait of Hans Christian Andersen
by Karl Hartmann.
Photograph: Archivo Iconografico, SA/Corbis

"Leben ist nicht genug, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu."

Hans Christian Andersen

31.1.16

27.1.16

UNVERGESSEN

© unknown - Primo Levi
Am 27. Januar 1945 befreien die Rotarmisten die Hölle auf Erden - Auschwitz.
Primo Levi - ist einer der 7000, die überleben. 
Eine Million Menschen hat man dort zu Tode gequält.
Primo Levi schrieb über diese Hölle - damit WIR nicht vergessen, dass es sie gab.


"Dies ist die Hölle. Heute, in unserer Zeit, muß die Hölle so beschaffen sein, ein großer, leerer Raum, und müde stehen wir darin, und ein Wasserhahn ist da, und man kann das Wasser nicht trinken, und uns erwartete gewiß Schreckliches, und es geschieht nichts und noch immer geschieht nichts.“


(Primo Levi: Ist das ein Mensch? Erinnerungen an Auschwitz. Frankfurt am Main: Fischer 1961, S. 21.)

17.1.16

Der Sonntag ohne Sonne

©unknown
dafür mit Schnee

14.1.16

that`s attitude - Buchvorschlag Januar 2016

...



"Ich bin ein Mädchen, und Mädchen müssen immer schnell gehen und auf den Boden schauen, den Blick auf den Boden heften und sich beeilen. Mädchen dürfen nicht aufsehen oder den Blick schweifen lassen, denn wenn ein Mädchen einem Mann in die Augen schaut, behandelt sie das ganze Dorf als charmuta. Sieht eine verheiratete Nachbarin, eine alte Frau oder sonst jemand das Mädchen allein auf der Straße, ohne ihre Mutter oder ihre ältere Schwester, ohne Schaf, Heubündel oder einen Korb voller Feigen, gilt sie ebenfalls sofort als charmuta." 

So beginnt Souad (der Name geändert) ihre Geschichte. Eine junge Frau aus dem Westjordanland, die Opfer eines versuchten so genannten Ehrenmords wird. Als sie 17 Jahre alt und schwanger, übergießt ihr Schwager sie mit Benzin und zündet sie an - bei lebendigem Leib. Wie durch ein Wunder überlebt Souad. Dank einer mutigen Mitarbeiterin der Menschenrechtsorganisation surgir gelangt die junge Mutter und ihr Neugeborenes in eine Schweizer Spezialklinik für Brandopfer. Nach unzähligen Operationen und kaum auszuhaltenden Schmerzen, lebt Souad heute mit ihrem Mann und den drei Kindern inkognito irgendwo in Europa. 

"Mama, ich denke an dich und bewundere deinen Mut. Danke, dass du dieses Buch für uns schreibst. Mir gibt es neuen Lebensmut." 
(Souads Sohn Marouan)

Dieses Buch tut weh, öffnet einem die Augen und - gibt neuen Lebensmut. 

12.1.16

WINDSCHIEF B37

Wer mit McEwans Honig einen spannenden Agentenroman erwartet, wird enttäuscht. Macht aber nichts, denn bis Seite 143 ist es ein - gut geschriebener Text über eine Frau namens Serena Frome. Jung, attraktiv, Tochter eines anglikanischen Bischofs, die eine Vorliebe zur Literatur hegt, da aber mathematisch begabt, entscheidet sie sich aus Vernunftgründen ihrer Mutter für ein Studium der Mathematik. Durch einen älteren Liebhaber - Serena hat eine Schwäche für eher etwas unstromlinienförmige Männer - findet sie zum MI5. Ihr wird eine Operation namens Honig übertragen. Jetzt, denkt man sich, nimmt das Ganze Fahrt auf. Stattdessen wird es langatmiger. Umso großartiger ist der unerwartete Schluss, der mit tiefgründigem Twist endet. Allein seinetwegen lohnt es sich dieses Buch zu Ende zu lesen. 
Insgesamt ein sich, trotz mancher Längen, lohnender und bildender Liebesroman, der uns unter anderem auch viel über das Schreiben selbst erzählt. 

Die Vorschläge zum nächsten Treffen.

P.P.
Einzlkind - Billy

M.Sch.
Karl Scheffler - Berlin - Ein Stadtschicksal

C.K.
Dörte Hansen - Altes Land

A.B. & R.W.
Michel Houellebecq - Die Unterwerfung

M.M.
Jane Gardam - Ein untadeliger Mann


Wir stimmten ab und gleichzeitig unterwarfen wir uns ...





nächstes Treffen am 12.02.16 um 19:00 in: bekannt

Im Februar ohne Buchvorschläge, denn für März werden die Zinkjungen gelesen. 

Der Gag des Abends: "Man wird es doch mal sagen dürfen." 
Wir haben und durften. 

9.1.16

Der erste Satz

hier sind drei Knaller:


  • Für das Herz ist das Leben einfach: Es schlägt, solange es kann.(Karl Ove Knausgård - Sterben)


  • Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.(Franz Kafka - Die Verwandlung)


  • Ich bin jung, reich und gebildet. Und ich bin unglücklich, neurotisch und allein. (Fritz Zorn - Mars)


und zum Thema gibt es dieses Buch (leider nur noch antiquarisch):

8.1.16

Think of

© i do not know - if you know - let me know

7.1.16

"Wem es gelingt, mich

zu vereinnahmen, ist noch nicht geboren."

(Michel Houellebecq)


Alle reden über diesen Roman eines Mannes, der sich nicht gewaschen hat. 

Gestern erst frisch aufgeschlagen: Womöglich eine Ausweitung der Kampfzone? Mal lesen - dann sehen wir weiter.

6.1.16

unvergessen - Egon Friedell

© Bildarchiv Österreichische Nationalbibliothek
(Bestand Österreichisches Literaturarchiv)
.
Es ist eines dieser Bücher, die ich gerne im Gepäck hätte, wenn es mich denn auf eine einsame Insel verschlagen sollte. 

Mit bestechendem Witz, klarem Verstand, umfangreichem Wissen und berauschender Sprache schreibt Egon Friedell Historisches. Es liest sich wie ein grossartiger Roman und gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern.




Inhaltsangabe und hier ein Leseprobehäppchen


5.1.16

nicht in eigener Sache

Wer mehr über Russland, SU und Osteuropa erfahren will - gucke mal hier bei Uli Hufen vorbei - eine wahre Informationswundertüte.